Am Wochenende lag ein Familiengeburtstag an und gerade für die Kleinsten sind die Frettchen natürlich fürchterlich spannend. Babs und Buster mussten im Käfig bleiben, aber Daisy, Mei und Tom konnten Minimenschen beschnuppern, wurden gestreichelt und mit Leckerlis voll gestopft. Auch die beiden Jungs (2 1/2 Jahre) haben sich vorbildlich benommen. Unter Aufsicht, mit den "richtigen" Frettchen und gut erzogenen Kindern klappt diese Kombination also. Ein bißchen stolz war ich da ja auf meine Pelze .
Die Krallen der Frettschaften waren wieder fällig, anschließend ging es noch auf die Waage:
-- Daisy: 950g -- Babs: 595g -- Mei Ling: 855g -- Tom: 1660g -- Buster: 1100g --
5. Mai 2009
Heute ist der neue Transporter angekommen! Sonntag geht es zum Frettchenfestival nach Hankensbüttel, da müssen die Frettchen natürlich vernünftig reisen und außerdem passt dieser Transporter auch prima in meinen Kofferraum oder die Rückbank, das war beim alten XL-Transporter leider nicht der Fall. Die Frettchen müssen nun erst einmal Probesitzen! |
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14. Mai 2009
Unter Fotos Fotos Fotos findet ihr ein paar Eindrücke vom Frettchen-Festival in Hankensbüttel und dem Info-Stand des Frettchentreff Nord e.V.
Ich habe heute ein kurzes Video gedreht nachdem ich einen neuen Wobblie an die Lampe gehängt habe, seht selbst: Link zu MyVideo
18. Mai 2009
Nicht nur die eigenen Frettchen können einem Freude machen, sondern auch Urlaubsfrettchen... Nach einigem hin- und her überlegen habe ich mich dazu entschlossen die Frettchen meiner Schwester im eigenem zuhause zu sitten. Morgens ist nur ein kurzer Check und Klos säubern angesagt (OK, meist mach das Mama) und abends bleibe ich dann mindestens ne Stunde dort zum toben und schmusen. Die Drei Frettchen (Minaco 9, Lilo 2, Willi 1) haben zwar einen Schrank-Käfig, aber der ist 24h geöffnet, so dass die Fretts das ganze Wohnzimmer zur Verfügung haben. Willis Klo-Treffer-Quote ist leider nicht die beste, aber ansonsten gibt es keine Probleme - normalerweise. Nachdem meine Schwester und ihr Freund am Samstagmorgen weggefahren sind, war ich am Abend dort, es war alles Bestens. Am Sonntagmorgen aber sah es dann ganz anders aus! Eine Pflanze, die bisher völlig ungestört auf einer hohen Lautsprecherbox stand, wurde herunter gestoßen. Der Blumentopf kaputt, die Pflanze selbst war ohne einen Krümel Erde an den Wurzeln hinter das Sofa geschafft worden und die gesamte Erde (ich wusste nicht dass so viel Erde in einem so kleinen Topf ist) war im gesamten Wohnzimmer verteilt! Prima, sie hätten doch gleich sagen können dass sie eine Putzfrau suchen.... Die nächste Stunde war also sauber machen angesagt. Abends waren dann glücklicherweise keine weiteren Katastrophen passiert, Lilo (das kleine Sensibelchen) ist war beleidigt gewesen, aber nach 15min ist sie dann doch raus gekommen und hat sich Kuscheleinheiten abgeholt. Dazu ist nämlich so sagen, dass Minaco und Lilo richtige Kuschel-Frettchen sind - von so etwas kann ich eigentlich nur träumen. Ein gähnendes, räkelndes Frettchen auf dem Schoß liegen zu haben, lässt einen dann doch das ganze geputze vergessen. |
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26. Mai 2009
Nun möchte ich Euch endlich das Ergebnis des langen Wochenendes zeigen! Das kleine Außengehege hat seinen Anbau bekommen, so dass die Frettchen nun nach herzenslust buddeln können. An den Karnickelstall, der eine Grundfläche von ca. 1x1m hat, ist nun der Spielplatz mit einer Fläche von ca. 2,5x1,2m gekommen. Nach unten ist der Buddelbereich mit Waschbetonplatten und Rasenkantensteinen gesichert, er ist damit ca. 30cm tief. Der Frettchen-Freizeitpark dient nicht als Dauerunterbringung, sondern ist einfach ein Spielplatz damit die Frettchen auch ohne Aufsicht frische Luft genießen können. Freitag bis Sonntag haben die Pelze jeweils ein paar Stunden darin verbracht und waren Abends völlig ausgepowert durch die ehrgeizigen Buddelaktionen. Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin (Samstag geht es los *freu*) will ich noch streichen und wahrscheinlich eine Teil-Etage einbauen um etwas mehr Platz zu schaffen.

Juni 2009
Den Juni gibt es dieses Mal in einem Text zusammengefasst:
In den ersten zwei Juniwochen war ich nämlich gar nicht zuhause. Ich bin mit einer Freundin zusammen durchs schöne Schottland gefahren. Meine Fretts wurden von meiner Mama versorgt.
Leider hat sie in der zweiten Woche die Pelzen trennen müssen, denn Buster hat Tom den Nacken fiese zerbissen. Also hat sie als erste Maßnahme Tom (zusammen mit Daisy) aus der Gruppe genommen. Als ich wieder zu hause war, konnte ich mir das ganze dann genauer angucken... nicht Tom ist das Problem - sondern Buster.
Hierzu muss ich ein bißchen weiter ausholen:
Letzten Sommer ist Buster das Fell ausgegangen, er war aufgedreht, gestresst und unruhig und zeigte ganz leichtes Ranzverhalten. In einer OP wurde ihm die veränderte linke Nebenniere entfernt. Die Nebennniere hat durch die Veränderung Hormone produziert, die auch in der Ranz eine Rolle spielen. Schon nach wenigen Wochen war Buster dann wieder "der alte", das Fell wuchs nach und er war wieder ausgeglichen.
Nun zeigt er aber starkes Ranz-Verhalten, wirkt wieder ausgezehrt, aber sein Fell ist relativ OK, ein wenig struppig und ich habe den Eindruck dass es mit jedem Tag schlechter wird. Bevorzugtes Opfer seiner Hormonschübe ist ganz klar Tom. Warum gerade Tom, obwohl noch die drei Mädels in der Gruppe sind? Ganz klar: Er wehrt sich nicht! Tom ist kein kleines Schaf, wenn er von anderen Frettchen angegangen wird, steckt er nur ein, teilt aber nicht aus. Das war schon immer so und wird wahrscheinlich auch immer so sein, er ist eben ein harmoniebedürftiges Schaf, das immer noch die zweite Wange hinhält. Wenn Buster ihn zu fassen hat versucht er zwar weg zu kommen, wimmert und jammert leise, aber das war's auch. Tom sucht aber trotzdem die Nähe zu seinem besten Kumpel Buster und oft genug liegen sie zusammengekuschelt beieinander obwohl 10 Minuten vorher noch "Holland in Not" war.
Wenn Tom aus der Schussline ist, wird Buster leider aber auch nicht ruhiger, Mei ist dann seine nächste Anlaufstelle, die ist zwar auch recht geduldig, wehrt sich aber doch energischer und auch lauter. Bei Daisy und Babs hat er dagegen schlechte Karten, besonders Babs ist in der Hinsicht sehr wehrhaft, so dass ich Babs uns Buster zusammen ausquartiere, wenn Buster besonders "doll drauf" ist und Toms Nacken wieder völlig durchlöchert.
Wenn nun eine Gruppe im Käfig ist und die andere draußen, verstehen meine armen Frettchen die Welt nicht mehr. Sie kennen es nicht, dass der Käfig geschlossen ist, kratzen von beiden Seiten an der Tür und suchen sich gegenseitig. Das ist auf jeden Fall kein Dauerzustand!
Nach ein paar Tierarztbesuchen, Recherche, Ultraschall und Rücksprachen, wurde Buster nun am 2. Juli ein Hormonimplantat Suprelorin eingesetzt.
August 2009
Endlich will ich hier mal wieder schreiben.
Buster ist wieder ganz der Alte!
Etwa zwei Wochen nachdem er sein Implantat bekommen hat, ist ihm allerdings schlagartig das Fell ausgefallen. Besonders seine Flanken, der Nacken und die Bust waren total kahl. Dadurch sah man dann noch mehr wie dünn er geworden ist. Da ich aber gelesen hatte, dass anfangs gern stark verstärkte Symptome auftreten bevor es zu Besserung kommt, habe ich tatsächlich soweit Ruhe bewahrt (also nur 2x beim Doc nachgefragt). Und so war es auch, eine Woche später hatte Buster eine wunderschöne Ganzkörper-Kurzhaar-Frisur mit einem Irokesen auf dem Rücken. Diese "alten" Haare waren aber auch schon so locker, dass man sie ihm regelrecht ausrupfen konnte beim kraulen.
Sein Verhalten hat sich mit jedem Tag normalisiert und mittlerweile hat er gar keine Hormonschübe mehr und sein Fell hat auch fast wieder seine normale Länge. Zugenommen hat er auch, ich hoffe im Winter wird es dann noch ein bißchen mehr, aber allgemein ist Buster nicht der Moppel-Typ.
Der Rest der Truppe ist fitt!
Wenn ich nun in den Juli zurückdenke, kann ich noch berichten, dass wir mit dem Verein im Flensburger Tierheim beim Tag der offenen Tür waren. Wir wurden - wie auch die letzen Male - herzlich aufgenommen, immer wieder gefragt ob alles OK ist und hatten die Möglichkeit die Frettchen, die gerade nicht im Freilauf waren, in einem ruhigen Raum unterzubringen.
Da meine Jungs ja nun nicht topfitt waren, sind nur die Mädels mit von der Partie gewesen. Aber irgendwie wollte nicht so recht Stimmung aufkommen. Für mich ist es also ganz klar ein Zeichen dafür, dass meine Gruppe einfach zusammen gehört. Für die nächste Aktion steht fest: alle oder keiner kommt mit!
Fotos sind übrigen unter Fotos Fotos Fotos zu finden. Man sieht auch sehr schön dass es gegen ende leider geregnet hat.
Der Frettchen-Spielplatz im Garten wartet übrigens schon seit Wochen darauf Feuerrot gestrichen zu werden, ich werde dann auch akutelle Fotos einstellen.
Oktober 2009
Im Oktober berichte ich mal nicht von meinen Frettchen, sondern von den Pelzen meiner Schwester und ihrem Freund: Minaco, Lilo, Willi und Gimli!
Wir waren nämlich im Urlaub in Dänemark und die Frettchen waren dabei. Meine Kobolde wurden von meiner Mama bestens versorgt, das kennen sie ja schon.
Das Ferienhaus hatten wir extra so ausgewählt, dass die Wusel ihr eigenes Zimmer bekommen und die Frettchen hatten fast so viel Gepäck dabei wie wir vier Zweibeiner. Lilo und Gimli, die gerne an der Leine nach draußen gehen, haben auch den Nordsee-Strand und die Dünen mit uns zusammen erkundet. Er war ein sehr schöner und erholsamer Urlaub für uns alle, ich denke dass kann man glatt wiederholen ;-)
| Hier sind die 4 abreisebereit: |
So sah das Frettchenzimmer aus:
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Zu erwähnen ist noch, dass die Frettchen sich offensichtlich im Fellwechsel befinden!
Im neu festigstellten Flur, in dem die Frettchen nun ab und zu toben dürfen, liegt roter Teppichboden. Gerade Albino-Haare machen sich darauf besonders gut. Die Kuscheldecken sind sowieso voller Haare und das ist wieder eine Gelegenheit dem Erfinder des Wäschetrockners zu danken!
Erste November-Woche:
Die Frettchen bekommen immer schöneres Fell, besonders Buster ist super kuschelig. Weil ich es nicht lassen kann ihn zu knuddeln und dabei mit meinem Gesicht doch recht dicht an seinen Zähnen bin, sah es kurzzeitig so aus als hätte ich ein Augenbrauenpiercing, das ich gerade nicht trage. Als würde ich das Risiko nicht kennen...
Toms Fettschwanz bekommt wieder Fell, leider schaut sein restlicher Fellwechsel dafür sehr merkwürdig aus: Das Sommerfell schmeißt er ab und neue Haare sind noch nicht in Sicht. In Absprache mit meinem Tierarzt lasse ich ihm aber noch eine Weile Zeit bevor wir ihn gründlich durchchecken. Drückt die Daumen, dass mein Oldie bald schön flauschig ist!
15. November
Babs
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Mei
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Daisy
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Buster
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Tom
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698g
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874g |
1.020g |
1.200g |
1750g
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Außerdem steht im Flur nun auch eine Pflanze in frettchenreichweite, die vorher natürlich entsprechend geschützt werden musste.
Es muss eine Pflanze mit Stamm sein, dann braucht man noch ein Stück punktverschweißter Draht, einen Seitenschneider, Kabelbinder und einen passenden Übertopf, das ganze sieht dann so aus:

Dezember 2009
Wir wünsche euch eine schöne Adventszeit!


Anfang Dezember
Ich habe leider ein neues Sorgenkind: Tom.
Schon letztes Jahr im Sommer stand der Verdacht auf Nebennieren-Probleme im Raum, bei einer OP hat der Doc aber nichts Auffälliges gefunden. Dazu muss ich aber sagen, dass es in Toms Bauchraum wohl sehr "wirr" war und dort, wo die Nebennieren sitzen, alles voller Fettgewebe. Der Doc wollte dann nicht wild im Fett rumschneiden aus Angst etwas zu treffen was er dort nicht vermutet (Thema "wirr") und hat deshalb lediglich gründlich nach Vergrößerungen und Schmerzempfindlichkeit getastet und nichts entdeckt. Toms Fell wurde dann auch wieder besser.
Nun zum Winter hat er allerdings sein komplettes Sommerfell abgeschmissen und sich lange Zeit gelassen mit dem nachwachsen, im Moment hat er eine ca. 2mm Kurzhaarfrisur und sehr stumpfes Fell finde ich.
Da mein Süßer am Freitag sowieso in Narkose lag (Zahnsteinentfernung und Entfernung eines oberflächigen Tumors auf der Pfote), haben wir ihn gleich geschallt. Seine rechte Nebenniere ist ca. 1,25cm groß, da dort aber die Vena Cava läuft (die größte Vene im Körper), wäre eine OP ein sehr großes Risiko. Man hat auf dem Bildschirm sehr gut gesehen dass Nebenniere und Vene wirklich direkt nebeneinander liegen! Deshalb haben wir ihm ein Suprelorin Implantat verpasst um der übermäßigen Hormonproduktion der Nebenniere entgegenzusteuern.
Ich stelle mich schon mal drauf ein dass sein kurzes Fell dann bald wieder komplett ausfällt um dann schön dicht und flauschig nachzuwachsen. Ich hoffe es zumindest...
Da Toms Milz vergrößert ist und nun "unter Beobachtung" ist, hoffe ich dass wir ihm im Januar nicht den Bauch wieder nackig machen müssen für eine OP *seufts*.
Tom geht es nach dem ganzen Trubel aber sehr gut, mit den sauberen Zähnchen kann er prima futtern, die Pfote heilt gut und ist anscheinend auch nicht schmerzempfindlich, er tobt auch schön mit dem Jungvolk!
13. Dezember

Minaco ist im Frühjahr 2000 geboren und am 11.12.2009 von Karen, Per und mir auf die Regenbogenwiese geschickt worden. Sie war zwar eine unglaubliche Kämpferin, das hat sie mehrmals bewiesen, aber den Kampf gegen den großen Tumor in ihrem Bauch konnte sie nicht gewinnen. Sie fehlt uns unglaublich!
Siehe auch: Minacos Geschichte
18. Dezember
| Babs |
Mei Ling |
Daisy |
Buster |
Tom |
| 712g |
815g |
1.038g |
1.220g |
1.750g |
Mei hat abgenommen. In ihrem Winterfell sieht man es nicht so, aber wenn man sie hochhebt, merkt man dass der Speck unter dem Fell weniger ist. 60g ist ja auch nicht wenig und gerade im Winter gefällt mir das gar nicht.
Sie steht nun sozusagen unter Beobachtung (incl. tägliches wiegen) und wenn sie weiter abnimmt geht's zum Doc. Vielleicht sollte ich mal nach einer Tierarzt-Flatrate fragen *seufts*.
23. Dezember
Mei wiegt heute 834g, damit bleibt ihr (und mir) der Tierarzt vorerst erspart. Sie frisst gut und was im Klo landet sieht auch so aus wie es soll. Hoffen wir mal dass es so bleibt!
Morgen ist Heiligabend, die Frettchen bekommen dieses Jahr nur Kleinigkeiten, also verschiedenes kleines Spielzeug.